Agiler führen in der Arbeitswelt 4.0: Worauf kommt es an?

Erfolgreiche Digitalisierung gelingt nur mit einer neuen Kultur des Miteinanders. Starre Hierarchien, fortwährende Kontrolle, totale Planbarkeit, Dienst nach Vorschrift: diese Pfeiler der analogen Welt bringen Digitalisierungsprojekte zwangsläufig zu Fall. Zukunftsfähige Unternehmen setzen stattdessen auf eine agile Führung. Worauf es dabei ankommt, das zeigen die Ergebnisse einer Studie von Microsoft Deutschland.

Digitale Transformation, Industrie 4.0, Internet of Things...diese Begriffe begleiten uns gerade auf Schritt und Tritt. Und dass es dabei nicht nur um Bits und Bytes geht, das spricht sich auch immer mehr herum. Tatsächlich macht das neue vernetzte Arbeiten auch eine neue Form der Zusammenarbeit erforderlich.

 

Aber was wird denn nun konkret von modernen Führungskräften in dieser digitalen Welt verlangt?

 

Das wollte auch Microsoft Deutschland herausfinden und hat mit Hilfe des TNS Meinungsforschungsinstituts Infratest mehr als 1000 Beschäftigte gefragt, was sie von ihren Vorgesetzten erwarten. Und das kam dabei heraus:

  • 85% der Befragten hätten gerne besseren Zugang zu Informationen
  • 85% möchten Entscheidungen selbständiger treffen
  • 84% wünschen sich regelmäßigeres Feedback
  • 71% wollen flexibler arbeiten
  • 60% wünschen sich mehr Unterstützung seitens ihrer Vorgesetzten
  • gerade mal 41% sind aktuell mit ihren Vorgesetzten in der Rolle als Coach und Mentor zufrieden.

 

Die "Führungskraft 4.0" zeichnet sich also durch ein hohes Maß an Soft Skills aus: kommuniziert intensiv, ist empathisch. Sie gibt nur den Rahmen für Aufgaben vor, für die konkrete Ausgestaltung der Tätigkeit lässt sie ihren Mitarbeitern mehr Freiraum.

 

Die neue Art der Zusammenarbeit ist entscheidend für das zukünftige Bestehen von Unternehmen an disruptiven Märkten, die sich zunehmend schneller wandeln und gleichzeitig weniger prognostizierbar sind. Gefragt ist also echte Agilität: Schnelle Entscheidungen, Wandelbarkeit von Produkten und Dienstleistungen, ein klarer Kundenfokus.

 

Erfolgreiches Change Management hat also immer die Führungskräfte im Blick. Es ermöglicht den behutsamen Aufbau der entscheidenden "weichen Faktoren" und etabliert Formen der Zusammenarbeit, die die entscheidende Vernetzung nicht nur der Technik sondern vor allem der Beteiligten untereinander ermöglicht.

 

Gute und erfolgreiche Veränderungen wünscht Ihnen

Ihre Gesine Engelage-Meyer

-Inhaberin der VERÄNDERUNGSBASIS-

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Dan Killeen (Mittwoch, 01 Februar 2017 22:33)


    Thank you for the good writeup. It in fact was a amusement account it. Look advanced to more added agreeable from you! By the way, how can we communicate?